Beim Betreten einer Beauty-Boutique oder beim Durchblättern eines Kosmetikkatalogs fällt der Blick oft zuerst auf die Warenpräsentation. Ein gut gestaltetes Kosmetikdisplay dient nicht nur der Präsentation von Produkten – es erzählt die Geschichte einer Marke, zieht Kunden an und steigert den Umsatz. Angesichts der zahlreichen verfügbaren Materialien kann die Auswahl zwischen Acryl-, Holz- und Metalldisplays jedoch sowohl für Einzelhändler als auch für Großhändler eine Herausforderung sein.
In diesem Leitfaden erläutern wir die wichtigsten Unterschiede zwischen diesen drei beliebten Displaymaterialien und konzentrieren uns dabei auf die Faktoren, die für den Erfolg im Einzel- und Großhandel entscheidend sind: Langlebigkeit, Ästhetik, Wirtschaftlichkeit, Individualisierbarkeit und Praktikabilität. Am Ende werden Sie die Frage beantworten können: Welches Material passt am besten zu Ihrem Unternehmen?
1. Die Grundlagen verstehen: Was sind Kosmetikdisplays aus Acryl, Holz und Metall?
Bevor wir vergleichen, sollten wir klären, welche Vorteile jedes Material bietet.
Kosmetikdisplays aus AcrylAcrylglas-Displays werden aus Polymethylmethacrylat (PMMA) hergestellt, einem leichten und dennoch stabilen Kunststoff, der oft als „Plexiglas“ oder „Lucite“ bezeichnet wird. Sie sind bekannt für ihre kristallklare Transparenz, die Glas ähnelt, jedoch ohne dessen Zerbrechlichkeit. Acrylglas-Displays sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich – als Thekenaufsteller, Wandregale und freistehende Einheiten – und können getönt, mattiert oder mit Markenlogos bedruckt werden.
Kosmetikdisplays aus HolzSie werden aus Naturhölzern wie Eiche, Kiefer oder Bambus oder aus Holzwerkstoffen wie MDF (mitteldichter Faserplatte) gefertigt. Je nach Holzart und Oberflächenbehandlung (z. B. gebeizt, lackiert oder unbehandelt) strahlen sie Wärme und eine rustikale oder luxuriöse Atmosphäre aus. Holzdisplays sind beliebt bei Marken, die ein handwerkliches oder umweltfreundliches Image anstreben.
Kosmetikdisplays aus MetallMetalldisplays werden typischerweise aus Edelstahl, Aluminium oder Eisen gefertigt und oft mit Oberflächenveredelungen wie Chrom, Mattschwarz oder Goldplattierung versehen. Sie sind aufgrund ihrer Robustheit und ihres eleganten, modernen Designs sehr geschätzt. Das Spektrum reicht von minimalistischen Drahtgestellen bis hin zu stabilen, freistehenden Konstruktionen und sie werden häufig in exklusiven Einzelhandelsgeschäften oder Läden im Industrial-Chic-Stil eingesetzt.
2. Langlebigkeit: Welches Material bewährt sich über die Zeit?
Sowohl im Einzel- als auch im Großhandel ist Langlebigkeit unerlässlich. Die Displays müssen dem täglichen Gebrauch, dem Transport (im Großhandel) und dem Kontakt mit Kosmetikprodukten (wie Ölen, Cremes und Parfums) standhalten.
Kosmetikdisplays aus Acryl: Robust und dennoch sanft
Acryl ist für sein geringes Gewicht überraschend haltbar.17-mal schlagfester als GlasEs zerbricht also nicht, wenn es umgestoßen wird – ein großer Vorteil für stark frequentierte Verkaufsflächen oder den Großhandel. Acrylglas ist jedoch kratzempfindlich, wenn es nicht vorsichtig behandelt wird. Glücklicherweise lassen sich kleinere Kratzer mit Kunststoffpolitur auspolieren, was die Lebensdauer des Displays verlängert.
Holzdisplays: Stabil, aber anfällig für Beschädigungen
Holz ist von Natur aus robust, und Massivholzdisplays können bei richtiger Pflege jahrelang halten. Allerdings ist Holz porös, das heißt, es nimmt Feuchtigkeit und Öle aus Kosmetikprodukten auf. Mit der Zeit kann dies zu Fleckenbildung, Verformung oder Schimmelbildung führen – insbesondere, wenn das Display in einer feuchten Verkaufsumgebung (wie beispielsweise in der Kosmetikabteilung eines Badezimmers) verwendet wird.
Metalldisplays: Die robuste Variante
Von den dreien sind Metalldisplays die haltbarsten. Edelstahl und Aluminium sindrostbeständig(Bei fachgerechter Verarbeitung) eignen sie sich ideal für Feuchträume oder die Präsentation von flüssigen Produkten (wie Parfümflaschen). Eisendisplays sind robust, können aber rosten, wenn sie nicht mit einer Schutzschicht (z. B. Lack oder Pulverbeschichtung) versehen sind.
3. Ästhetik: Welches Material passt zu Ihrer Markenidentität?
Ihre Kosmetikpräsentation ist eine Erweiterung Ihrer Marke. Das gewählte Material sollte zur Persönlichkeit Ihrer Marke passen – egal ob modern, umweltfreundlich, luxuriös oder minimalistisch.
Kosmetikdisplays aus Acryl: Vielseitig und optisch ansprechend
Der größte ästhetische Vorteil von Acryl ist seineTransparenzTransparente Acrylglasdisplays rücken die Produkte in den Mittelpunkt, da sie weder von den Farben, Texturen noch von der Verpackung der Kosmetikartikel ablenken. Dies ist ideal für Marken mit auffälligen Produktdesigns (wie beispielsweise glitzernden Lippenstiften oder eleganten Hautpflegeflaschen).
Acrylglas ist zudem äußerst vielseitig. Es lässt sich in den Farben Ihrer Marke einfärben (z. B. rosa für eine feminine Make-up-Linie, schwarz für eine trendige Hautpflegemarke) oder mattieren für einen dezenteren, eleganteren Look. Sie können sogar Markenlogos, Produktinformationen oder Muster direkt auf Acrylglas drucken und das Display so in ein Marketinginstrument verwandeln.
Im Einzelhandel schaffen Acrylglas-Displays eine klare, moderne Atmosphäre, die sowohl in exklusiven Boutiquen als auch in Drogerien funktioniert. Im Großhandel hilft die Transparenz von Acrylglas den Einkäufern, sich vorzustellen, wie die Produkte in ihren eigenen Geschäften aussehen werden, was die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht.
Holzdisplays: Warm und authentisch
Holzdisplays strahlen Wärme und Authentizität aus. Sie eignen sich perfekt für Marken, die ein bestimmtes Lebensgefühl vermitteln möchten.umweltfreundlich, handwerklich oder luxuriös – so könnte beispielsweise eine Naturkosmetikmarke Bambusdisplays verwenden, um ihre Nachhaltigkeitswerte hervorzuheben, während eine High-End-Parfümmarke sich für Eichendisplays mit Hochglanzfinish entscheiden könnte, um Luxus zu vermitteln.
Die Textur von Holz verleiht Verkaufsflächen Tiefe und schafft eine gemütliche und einladende Atmosphäre. Thekenaufsteller aus Holz (wie Schmucktabletts für Lippenbalsam oder kleine Hautpflegeprodukte) verleihen Kassenbereichen einen Hauch von Eleganz und regen zu Spontankäufen an.
Holzdisplays haben jedoch eine eher spezielle Ästhetik. Sie passen möglicherweise nicht zu Marken mit einem futuristischen oder minimalistischen Image, da die natürliche Maserung neben der eleganten Produktverpackung zu unruhig wirken kann.
Metalldisplays: Elegant und modern
Metalldisplays sind gleichbedeutend mitEleganz und RaffinesseDisplays aus Chrom oder Edelstahl verleihen Verkaufsflächen ein modernes, hochwertiges Ambiente – ideal für Luxus-Make-up-Marken oder zeitgenössische Kosmetikgeschäfte. Mattschwarze Metalldisplays sorgen für einen kantigen, minimalistischen Touch, während vergoldetes Metall Glamour ausstrahlt.
Die Steifigkeit von Metall ermöglicht zudem klare, geometrische Designs (wie Drahtgestelle oder Winkelregale), die moderne Produktverpackungen optimal ergänzen. Im Großhandel sind Metalldisplays eine beliebte Wahl für die Präsentation größerer Produkte (wie Haarpflegesets oder Make-up-Paletten), da sie Robustheit und Qualität vermitteln.
Der Nachteil? Metall kann kalt oder industriell wirken, wenn es nicht mit weicheren Elementen (wie Stoffauskleidungen oder Holzelementen) kombiniert wird. Außerdem ist es weniger vielseitig als Acryl – die Farbe oder Oberfläche eines Metalldisplays zu ändern, ist schwieriger und teurer.
4. Kosten-Nutzen-Verhältnis: Welches Material passt zu Ihrem Budget?
Die Kosten spielen sowohl im Einzel- als auch im Großhandel eine entscheidende Rolle. Lassen Sie uns die Anschaffungs- und Folgekosten der einzelnen Materialien genauer betrachten.
Kosmetikdisplays aus Acryl: Mittlere Anschaffungskosten, niedrige langfristige Kosten
Acrylglasdisplays sind teurer als Kunststoffdisplays, aber günstiger als Massivholz oder hochwertiges Metall. Die Anschaffungskosten variieren je nach Größe und individueller Gestaltung – kleine Acrylglas-Organizer für die Theke sind ab etwa 10–20 US-Dollar erhältlich, während große, freistehende Acrylglasdisplays 100–300 US-Dollar kosten können.
Die langfristigen Kosten für Acryl sind dank seiner Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit gering. Kleinere Kratzer lassen sich ausbessern, und Acryl muss im Gegensatz zu Holz nicht häufig nachbearbeitet oder im Gegensatz zu Metall neu beschichtet werden. Für Großhändler reduziert das geringe Gewicht von Acryl zudem die Versandkosten – was bei jeder Bestellung Kosten spart.
Holzdisplays: Hohe Anfangskosten, mittlere langfristige Kosten
Holzdisplays haben die höchsten Anschaffungskosten, insbesondere wenn sie aus Massivholz gefertigt sind. Ein kleines Thekendisplay aus massiver Eiche kostet etwa 30–50 US-Dollar, während ein großes, freistehendes Massivholzdisplay 200–500 US-Dollar oder mehr kosten kann. Displays aus Holzwerkstoffen sind günstiger (ab 20–30 US-Dollar für kleine Modelle), haben aber eine kürzere Lebensdauer.
Zu den langfristigen Kosten für Holzdisplays gehören die Instandhaltung: Alle 6–12 Monate müssen sie versiegelt oder neu lackiert werden, um Fleckenbildung und Verformung vorzubeugen. Im Großhandel sind Holzdisplays schwer, was die Versandkosten erhöht. Außerdem sind sie beim Transport anfälliger für Beschädigungen, was zu Ersatzkosten führt.
Metalldisplays: Hohe Anfangskosten, niedrige Langzeitkosten
Metalldisplays sind, ähnlich wie Massivholzdisplays, in der Anschaffung teuer. Kleine Drahtgestelle aus Chrom kosten ab 25–40 US-Dollar, während große, freistehende Edelstahldisplays 150–400 US-Dollar kosten können. Zusätzliche Kosten entstehen durch Oberflächenbehandlungen wie Vergoldung oder Pulverbeschichtung.
Metalldisplays zeichnen sich jedoch durch niedrige Langzeitkosten aus. Sie sind wartungsarm – gelegentliches Abwischen von Staub und Fingerabdrücken genügt – und benötigen keine Nachbearbeitung oder Neubeschichtung. Im Großhandel bedeutet die Langlebigkeit von Metall weniger Ersatzlieferungen aufgrund von Transportschäden, allerdings erhöhen die höheren Versandkosten die langfristigen Einsparungen.
5. Individualisierung: Welches Material bietet die größte Flexibilität?
Individualisierung ist für Marken, die sich von der Masse abheben wollen, unerlässlich. Ob Sie ein Display mit Ihrem Logo, in einer bestimmten Größe oder mit einer einzigartigen Form benötigen – die Flexibilität des Materials ist entscheidend.
Kosmetikdisplays aus Acryl: Die individuellste Option
Acrylglas ist ideal für individuelle Gestaltung. Es lässt sich per Laserschneiden oder Fräsen in jede beliebige Form bringen (Kreise, Quadrate, Kurven oder markenspezifische Silhouetten). Es kann in jeder beliebigen Farbe eingefärbt, für mehr Privatsphäre mattiert oder mit Logos, Produktnamen oder QR-Codes graviert werden. Sogar LED-Beleuchtung lässt sich in Acrylglasdisplays integrieren, um Produkte zum Leuchten zu bringen – perfekt, um Bestseller im Einzelhandel hervorzuheben.
Im Großhandel ermöglichen die Individualisierungsmöglichkeiten von Acryl den Lieferanten, auf die Bedürfnisse einer Marke zugeschnittene Displays zu erstellen. So könnte ein Großhändler beispielsweise ein individuelles Acrylregal mit dem Logo einer Kosmetikmarke anfertigen, wodurch die Marke im Einzelhandel besser sichtbar wird.
Holzdisplays: Anpassbar, aber begrenzt
Holzdisplays lassen sich durch Schnitzereien, Gravuren oder Bemalung individuell gestalten, die Möglichkeiten sind jedoch im Vergleich zu Acrylglas eingeschränkter. Lasergravuren sind gängig, um Logos oder Designs anzubringen, und Holz kann in verschiedenen Farben gebeizt oder lackiert werden. Aufgrund seiner Steifigkeit ist es jedoch schwierig, komplexe Formen zuzuschneiden – geschwungene oder filigrane Designs erfordern Spezialwerkzeuge und erhöhen die Kosten.
Holzwerkstoffe lassen sich leichter bearbeiten als Massivholz (sie lassen sich sauberer schneiden), sind aber weniger haltbar, weshalb individuell gefertigte Displays aus Holzwerkstoffen möglicherweise nicht so lange halten. Im Großhandel haben individuell gefertigte Holzdisplays längere Lieferzeiten als Acryldisplays, da die Holzbearbeitung arbeitsintensiver ist.
Metalldisplays: Anpassbar, aber teuer
Metalldisplays lassen sich durch Schneiden, Biegen oder Schweißen individuell gestalten und so einzigartige Formen kreieren. Dies ist jedoch teurer und zeitaufwändiger als die individuelle Anpassung von Acrylglas. Für präzise Designs wird Laserschneiden eingesetzt, und Metall kann in verschiedenen Farben (mittels Pulverbeschichtung) oder mit unterschiedlichen Oberflächen (wie Chrom oder Gold) beschichtet werden.
Die individuelle Gestaltung von Metall ist jedoch weniger flexibel als die von Acryl. Um Form oder Größe eines Metalldisplays zu ändern, muss die gesamte Konstruktion überarbeitet werden, was bei kleinen Stückzahlen kostspielig ist. Im Großhandel sind maßgefertigte Metalldisplays aufgrund der hohen Einrichtungskosten oft nur bei größeren Bestellmengen wirtschaftlich.
6. Praktikabilität: Welches Material eignet sich am besten für die Bedürfnisse des Einzel- und Großhandels?
Praktikabilität umfasst Faktoren wie Gewicht, Montage, Lagerung und Kompatibilität mit verschiedenen Produkten. Schauen wir uns an, wie die einzelnen Materialien im Vergleich abschneiden.
Kosmetikdisplays aus Acryl: Praktisch für die meisten Einzel- und Großhandelsanwendungen
Dank ihres geringen Gewichts lassen sich Acrylglas-Displays einfach im Verkaufsraum bewegen – ideal, um Warenauslagen umzugestalten und neue Produkte hervorzuheben. Die meisten Acrylglas-Displays sind vormontiert oder erfordern nur minimale Montage (mit Klickverbindungen), was dem Verkaufspersonal Zeit spart.
Acryl-Displays sind (bei entsprechender Konstruktion) stapelbar und daher ein Vorteil für Großhändler mit begrenztem Lagerplatz. Acryl eignet sich zudem für die meisten Kosmetikprodukte, von kleinen Lippenstiften bis hin zu großen Parfümflakons, und seine Transparenz erleichtert Kunden und Großhändlern das schnelle Auffinden der Produkte.
Der einzige praktische Nachteil? Acrylglas kann mit der Zeit vergilben, wenn es direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Daher sollte es in Verkaufsräumen möglichst nicht in der Nähe von Fenstern angebracht werden.
Holzdisplays: Praktisch für den Nischeneinzelhandel, weniger für den Großhandel
Holzdisplays sind schwer und daher im Einzelhandel nur schwer zu bewegen. Oftmals müssen sie mit Schrauben oder Werkzeug montiert werden, was zeitaufwändig sein kann. Aufgrund ihres Gewichts und ihrer Form sind Holzdisplays nicht stapelbar und beanspruchen daher mehr Platz im Lager.
Holzdisplays eignen sich am besten für Verkaufsflächen mit fest installierten Warenträgern (z. B. Wandregale) oder zur Präsentation kleiner, leichter Produkte (wie Lippenbalsam oder Gesichtsmasken). Im Großhandel erhöhen sie aufgrund ihres Gewichts die Versandkosten, und ihre poröse Beschaffenheit birgt Risiken für die Lagerung oder den Transport von flüssigen Produkten.
Metalldisplays: Praktisch für den Einzelhandel mit hohem Kundenaufkommen, problematisch für kleine Räume.
Metalldisplays sind robust genug, um schwere Produkte (wie Haartrockner oder Hautpflegesets) zu tragen und eignen sich daher ideal für Einzelhandelsflächen mit großem Warenbestand. Aufgrund ihres Gewichts sind sie jedoch schwer zu bewegen und eignen sich daher am besten für die dauerhafte Präsentation.
Die Montage von Metalldisplays erfordert oft Werkzeug (wie Schraubendreher oder Schraubenschlüssel), was für das Verkaufspersonal umständlich sein kann. Zur Lagerung sind Metalldisplays nicht stapelbar (außer es handelt sich um Drahtgestelle), und ihre Steifigkeit erschwert die Unterbringung in engen Räumen.
Für den Großhandel sind Metalldisplays zwar praktisch für den Versand schwerer Produkte, aber aufgrund ihres Gewichts kostspielig. Sie eignen sich zudem für die meisten Kosmetikprodukte, da sie öl- und feuchtigkeitsbeständig sind.
7. Das Urteil: Welches Material ist besser für Sie?
Es gibt keine allgemeingültige Antwort – das beste Material hängt von Ihrer Markenidentität, Ihrem Budget und Ihren geschäftlichen Bedürfnissen ab. Hier ist ein kurzer Leitfaden, der Ihnen bei der Entscheidung hilft:
Acryl wählen, wenn:
Sie wünschen sich ein vielseitiges, individuell anpassbares Display, das Ihre Produkte optimal präsentiert.
Sie benötigen ein leichtes Material für einfache Handhabung oder den Versand im Großhandel.
Sie verfügen über ein mittleres Budget und wünschen sich niedrige langfristige Wartungskosten.
Ihre Marke hat eine moderne, klare oder verspielte Identität.
Wählen Sie Holz, wenn:
Sie möchten ein umweltfreundliches, handwerkliches oder luxuriöses Markenimage vermitteln.
Ihre Verkaufsfläche hat eine rustikale oder warme Ästhetik.
Sie präsentieren kleine, leichte Produkte und müssen den Displayständer nicht oft umstellen.
Sie verfügen über ein hohes Budget für Anschaffungskosten und Instandhaltung.
Metall wählen, wenn:
Für große oder schwere Produkte benötigen Sie ein robustes Display.
Ihre Marke hat ein modernes, hochwertiges oder industrielles Image.
Sie wünschen sich ein Display, das jahrelang hält und nur minimalen Wartungsaufwand erfordert.
Sie platzieren das Display in einer feuchten Umgebung (wie einem Badezimmer).
Häufig gestellte Fragen zu Kosmetik-Displaymaterialien
Sind Acrylglasdisplays leicht zu verkratzen, und lassen sich Kratzer reparieren?
Acrylglas ist zwar kratzempfindlich und kann bei unsachgemäßer Behandlung leicht verkratzen, kleinere Kratzer lassen sich aber ausbessern. Verwenden Sie dazu eine Kunststoffpolitur oder einen Acryl-Kratzerentferner – das verlängert die Lebensdauer des Displays. Um Kratzer zu vermeiden, sollten Sie auf Scheuermittel verzichten und stattdessen ein weiches, feuchtes Tuch zum Reinigen verwenden. Im Gegensatz zu Glas ist Acrylglas bruchsicher und vereint somit Robustheit mit einfacher Pflege.
Sind Holzdisplays für feuchte Verkaufsräume wie Badezimmer geeignet?
Holzvitrinen sind in feuchten Umgebungen riskant, da Holz porös ist und Feuchtigkeit aufnimmt. Dies kann mit der Zeit zu Verformungen, Fleckenbildung oder Schimmelbildung führen. Verwenden Sie in feuchten Räumen Massivholz (keine MDF-Platte) und tragen Sie eine hochwertige, wasserfeste Versiegelung auf. Wischen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort auf und behandeln Sie die Vitrine alle 6–12 Monate neu, um sie vor Feuchtigkeitsschäden zu schützen.
Sind die Versandkosten für Metalldisplays bei Großhandelsbestellungen höher?
Ja, das höhere Gewicht von Metall erhöht die Versandkosten im Großhandel im Vergleich zu Acryl. Die überlegene Haltbarkeit von Metall gleicht diesen Nachteil jedoch aus – Metalldisplays überstehen wiederholten Transport und Handhabung mit minimalen Schäden, wodurch die Ersatzkosten sinken. Bei großen Großhandelsbestellungen können die langfristigen Einsparungen durch weniger Ersatzlieferungen die höheren anfänglichen Versandkosten ausgleichen. Aluminiumvarianten sind leichter (und günstiger zu versenden) als Stahl oder Eisen.
Welches Material bietet die kostengünstigste Individualisierung für kleine Marken?
Acryl ist die kostengünstigste Option für individuelle Gestaltung, selbst für kleine Marken. Es lässt sich per Laser in einzigartige Formen schneiden, tönen, mattieren oder mit Logos gravieren – und das zu geringeren Kosten als Holz oder Metall. Kleinserien von Acryl-Displays (z. B. gebrandete Thekenaufsteller) haben kürzere Lieferzeiten und vermeiden die hohen Einrichtungskosten von Metall-Individualisierungen. Holz-Individualisierungen sind teurer, insbesondere Massivholz.
Wie lange ist die typische Lebensdauer der einzelnen Ausstellungsmaterialien?
Acrylglasdisplays halten bei richtiger Pflege (Kratzer ausbessern und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden) 3–5 Jahre. Massivholzdisplays können bei regelmäßiger Versiegelung und Nachbehandlung 5–10 Jahre und länger halten, während Holzwerkstoffe nur 2–4 Jahre halten. Metalldisplays haben dank ihrer Rostbeständigkeit (Edelstahl/Aluminium) und des geringen Pflegeaufwands die längste Lebensdauer von 5–15 Jahren und mehr. Die Haltbarkeit variiert je nach Materialqualität und Nutzung.
Abschluss
Kosmetikdisplays aus Acryl, Holz und Metall haben jeweils ihre Stärken und Schwächen. Acryl besticht durch seine Vielseitigkeit, die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und die Kosteneffizienz – und ist damit die beste Allround-Lösung für die meisten Einzel- und Großhandelsunternehmen. Holzdisplays eignen sich perfekt für Marken mit einem umweltfreundlichen oder luxuriösen Image, während Metalldisplays in stark frequentierten oder exklusiven Einzelhandelsumgebungen ihre Stärken ausspielen.
Ganz gleich, für welches Material Sie sich entscheiden, denken Sie daran: Die beste Präsentationsfläche ist diejenige, die zu Ihrer Marke passt, Ihre Produkte optimal in Szene setzt und die Bedürfnisse Ihrer Kunden (und Großhändler) erfüllt. Indem Sie die Faktoren in diesem Leitfaden berücksichtigen, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen, die Ihren Umsatz steigert und Ihr Unternehmen wachsen lässt.
Jayiacrylic: Ihr führender chinesischer Hersteller von kundenspezifischen Acryl-Displays
Jayi Acrylist ein ProfiAcryl-Display nach MaßJayi ist ein chinesischer Hersteller von Acryl-Displays. Unsere Displaylösungen sind darauf ausgelegt, Kunden zu begeistern und Produkte optimal zu präsentieren. Unsere Fabrik ist nach ISO 9001 und SEDEX zertifiziert und garantiert so höchste Qualität und ethische Produktionsstandards. Dank unserer über 20-jährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit führenden Marken wissen wir genau, wie wichtig die Gestaltung von Verkaufsdisplays ist, die die Produktpräsentation optimieren und den Umsatz steigern.
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Veröffentlichungsdatum: 26. September 2025